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Über mich

Havva Erdem - 14.05.2026

Als zweites von vier Kindern eines türkisch-kurdischen Vaters und einer deutsch-indianischen Mutter wurde ich 1974 in Düsseldorf geboren, habe dort nach meinem Abitur an der staatlichen Kunstakademie "Freie Kunst" studiert, und lebe seit 2013 mit meinem sächsischen Lebensgefährten Thomas Krause in dessen Heimatort bei Döbeln auf dem Land.

Seit ich denken kann, waren Worte - hier natürlich vorrangig in meiner deutschen Muttersprache - für mich extrem wichtig und faszinierend,- daher habe ich sie immer schon sehr ernst genommen: ich liebe es, an ihnen zu feilen..!

 

Die ersten Bücher, die ich regelrecht verschlungen habe, waren dicke Märchen-Wälzer der Gebrüder Grimm oder auch türkische oder persische Fabeln, deren gedruckte Werke - wunderschön bebildert - damals fast noch größer waren als ich.

Das erste Buch eines einzelnen Autoren, das ich mir selbstständig zu Gemüte geführt habe, war "Königliche Hoheit" von Thomas Mann: ich hatte es im Regal meiner Mutter gefunden und nur deshalb ausgewählt, weil es ein kleines, zierliches Büchlein mit einem eleganten Einband war, der mir gefiel,- damals war ich etwa 9 Jahre alt und habe es tatsächlich - trotz des gehobenen Sprach-Stils und der verschachtelten, langen Sätze - problemlos bis zu Ende gelesen.

In meiner Jugend dann habe ich viele ausdrückliche Klassiker der Weltliteratur studiert, sehr gerne auch russische Autoren. Diese Bücher stammten alle noch aus dem Nachlass meiner deutschen Groß- und Urgroßeltern. Sie haben mich dazu inspiriert, selber zu schreiben, wobei die meisten meiner Texte Briefe und E-Mails an Familie, Freunde und Bekannte - also personenbezogen - waren und sind.

Seitdem ich aber in Ostdeutschland mit meinem Freund zusammenlebe, habe ich die Lust am Lesen fremder Texte - abgesehen von der Lektüre unserer beiden Tageszeitungen  - langsam immer mehr verloren, weil ich ab da mein Leben interessanter fand als geschriebene Fiktion,- frei nach dem Motto "Leben bildet..."! Dieser Mangel am Interesse anderer Literaten hält mich aber überraschenderweise nicht davon ab, meine eigenen Gedanken auch weiterhin dichterisch festzuhalten und nach wie vor viel Wert auf eine schöne Sprache zu legen. 

Alle "Freien Texte", die ich - neben meiner künstlerischen Arbeit - immer nur dann realisiere, wenn ich echte Lust zum Schreiben habe, brauchen - so wie alles, was ich schriftlich verfasse - stets sehr viel Zeit um zu entstehen. Ich überarbeite und perfektioniere sie immer und immer wieder: so sind sie für mich erst dann wirklich abgeschlossen, wenn ich nichts mehr an ihnen finde, was mich stört und der Lesefluss völlig ungebrochen, lebendig und angenehm rhythmisch ist.

 

Ich stelle sie Euch hier - auf meiner Literatur-Website - thematisch sortiert und stests aktuell gehalten, vor...

                                                Viel Freude beim Lesen! 

                                                                                                               Eure    Havva​ Erdem

                                                  

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